Folge 9: Maria Alber - Hundert Jahre Reichenbach: Erinnerungen einer Zeitzeugin

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Frau Maria Albert, die seit über hundert Jahren in Reichenbach lebt und uns mitnimmt in eine Zeit, als das Dorf noch von Landwirtschaft, Gemeinschaft und einfachen Freuden geprägt war. Wir tauchen gemeinsam ein in Kindheitserinnerungen, erzählen vom Wandel der Straßen, vom ersten Fernseher im Wohnzimmer bis hin zu den prägenden Hochwassern der Filz. Frau Albert berichtet, wie sie Freundschaften pflegte, wie das Vereinsleben das Dorf zusammenhielt und welche kleinen Dinge damals als Luxus galten. Wir diskutieren, was Reichenbach für sie so besonders macht, dass sie nie wegziehen wollte, und fragen nach ihrem Rezept für ein glückliches, langes Leben. Diese persönlichen Geschichten lassen das vergangene Jahrhundert lebendig werden und zeigen, wie Heimatgefühl und Zusammenhalt Generationen prägen.

Reichenbach an der Fils

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichenbach_an_der_Fils

Fils (Fluss)

https://de.wikipedia.org/wiki/Fils_(Fluss)

Industrialisierung in Baden-Württemberg

https://www.leo-bw.de/themen/industrialisierung

Bahnstrecke Stuttgart–Ulm

https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Stuttgart%E2%80%93Ulm

Schurwald

https://de.wikipedia.org/wiki/Schurwald

Backhaus (Gemeinschaftsbackhaus)

https://de.wikipedia.org/wiki/Backhaus

Waschhaus

https://de.wikipedia.org/wiki/Waschhaus

Landwirtschaft in Baden-Württemberg

https://www.leo-bw.de/themen/landwirtschaft

Melkmaschine

https://de.wikipedia.org/wiki/Melkmaschine

Kino in Deutschland (Historie)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kino#Deutschland

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:24: Wenn ein Mensch hundert Jahre alt wird, erlebt er nicht nur sein eigenes Leben sondern fast ein ganzes Jahrhundert Geschichte.

00:00:31: Frau Maria Albert hat erlebt wie Reichenbach aussah bevor viele Straßen entstanden Bevor Fernseher im Wohnzimmer standen und lange bevor jemand an Smartphones dachte.

00:00:41: Heute nimmt sie uns mit in ihr Reichenbach von früher.

00:01:08: Und wir möchten heute mit Frau Alba besprechen, wie sie Reichenbach damals wahrgenommen hat.

00:01:14: Was sich verändert hat und was sie an Reichenbach so gefallen hat dass sie hundert Jahre lang hier geblieben ist.

00:01:23: Reichenbarer der Filz wurde erstmals, zwölfhundert achten sechzig wuchwundig erwähnt.

00:01:28: Ursprünglich war der Ort ein kleines bäuerliches

00:01:30: Dorf

00:01:31: entlang der Filze.

00:01:32: Die Filz war über Jahrhunderte lebensart ungefahr zugleich Wasserquelle, Transportweg aber auch Ursache.

00:01:40: vieler hoch war sein neunzehntem Jahrhundert.

00:01:43: Im Neunzehnjahrhundert veränderte die Industrialisierung

00:01:46: Direktion Stauk.

00:01:47: durch die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm entwickelte sich Heichenbach zunehmend vom Bauerndorf zur Arbeiter und Pendlergemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg Uchserortsstaug.

00:01:58: es entstand neue Wohngebiete, es gab mehr Verkehr.

00:02:02: Es war der Wandel zu modernen Gemeinden.

00:02:05: Trotzdem blieb das Vereinsleben

00:02:07: und das Gemeinschaftsgefühl

00:02:09: immer prägend.

00:02:12: Frau Alba, wie hat

00:02:13: den Reichenbach damals geroren, geklungen

00:02:17: ausgesehen als sie noch ein Kind war?

00:02:22: Es ist natürlich nicht mehr so ganz genau, aber also bin ja bei der Großeltern aufgewachsen am Anfang und erst im Jahrwärts in meine Älter-Wender-Garde vom Ob er ausbaut und dann erst bin ich zu meinen Eltern

00:02:48: gekommen.

00:02:50: Wie hat

00:02:50: der Tag von dem

00:02:53: Kind damals ausgesehen?

00:02:57: Wie hat ihr den Tag ausgelesen?

00:02:58: Man hat mal auf der Strasse spielen können.

00:03:00: Früher in Ihrer Jugend, da auch schon Musikfest oder Festival?

00:03:07: Ja, der Musikverein hat zum Beispiel jedes Jahr wo der Wald fängt auf den Schurwald und oben im Wald festgemacht.

00:03:21: Und dann war noch ein kleines Fest, das waren die Wilhelmsstraße also nicht weit von meinem Elternhaus weg in Alberska.

00:03:37: zu dem Besitzer von dem Gärtner.

00:03:40: Das war also Schnapsalbertasch, aber wieso weiß er auch nicht?

00:03:46: Da wollte ich ihm das der Schnaps brennt hat und den nur auch verkauft hat.

00:03:53: Und da war es so klein eigentlich der Winzi gefestelt, die weiß vom Ort.

00:04:00: Und für

00:04:01: uns Kinder war halt

00:04:03: immer wichtig dass ein Bigger da war mit wo ist

00:04:07: verkauft hat.

00:04:09: Ich glaube, dass es heute noch wichtig ist.

00:04:10: So ein Eis geht doch heute noch bei den

00:04:12: Kindern.

00:04:14: Ob junger oder alt so ein Eis?

00:04:15: Geht immer!

00:04:16: Wo waren die Bäckereien damals?

00:04:18: Die Bäckerei, die waren der Kaltstraß in dem Elf unserer Schule.

00:04:24: Da haben wir dann an der Pause oft zum Müllbruch gesprungen, zum Bäcker und Hemd, bei denen wir Prezze kauft.

00:04:31: Was

00:04:32: hatten denn damals ... Damals hat Prezzen auf ihr Pfennig gekostet.

00:04:36: Heute sind

00:04:42: wir bei ein Euro zehn plus.

00:04:44: Wo hat man damals überhaupt eingekauft?

00:04:46: Gab's Supermärkte, gab es Einkaufsläden?

00:04:50: Ja da waren in der Bismarckstraße kleine Leitensmittelhandel und dann also meine Eltern und auch große Eltern haben da einkauft.

00:05:06: Und da war noch mal eine kleinere Lade in der Hauptstadt.

00:05:13: Ich gehe Hauptstraße, Schulstraße.

00:05:17: Da hat man ja meistens die Bauersfrauer, die noch im Backhaus backen, wenn sie da ihre Hände

00:05:26: geholt.

00:05:27: In Reichenbach?

00:05:28: Wo stand denn dann das Backhaus?

00:05:31: Das

00:05:31: Backhaus war am ISHW von der Brunnenschule.

00:05:38: Das waren Brunnen, also Backhaus und um Elber auch Waschhaus.

00:05:43: Und von den Waschhäusern haben wir ein Bild!

00:05:46: Das ist der Wärts, Backhaus... ...und da war es das Wasch-Haus.

00:05:51: Der strahlte Kindergabbel.

00:05:55: Nicht alle Kinder in der Kindergabe gingen.

00:06:00: Aber meine Kinder, die sind noch höher.

00:06:05: Die waren nicht im Kinderghaber?

00:06:07: Ja, die waren dem

00:06:09: Kindergabel.

00:06:12: Kann man sich auch noch mal vorstellen, dass man einfach mit so einer Trickwäsche in ein

00:06:15: Waschhaus quatschelt ist?

00:06:19: Man macht halt viele Leute kein Waschkissen zu Hause kett und fach nicht die Möglichkeit zum richtigen Waschen.

00:06:30: Und da waren wir warmes Wasser und war alles da!

00:06:34: Wo haben die viele Leute früher

00:06:37: gebadet?

00:06:40: Also sich

00:06:40: geduscht gewaschen

00:06:42: Die Leute

00:06:42: früher?

00:06:45: Da war ein privater Familie da.

00:06:51: Das war aber vorne in der Paulinenstrasse, wo jetzt, wie es erwähnt von der katholischen Kirche, der hat einen Salm, Wohnhaus, Bade, Wannekette oder zwei Rupritis-Wassenehme und da entleiht ihn Kinder.

00:07:14: Und da hat man bei den ... Ich weiß nicht, aber auch gut.

00:07:21: Als das kostet es halt, wenn überhaupt,

00:07:23: dann war ich da.

00:07:24: Das können wir uns gar nicht mehr vorstellen, Katrin?

00:07:28: Nee, daheim also was für ein Luxus ist, stellst du dich mal oder stellst die mal einfach verschwind unter die Dusche?

00:07:33: Ja, auch zu waschen

00:07:35: und Wäsche machen,

00:07:35: das war ein viel

00:07:37: komplizierteres

00:07:38: Leben früher.

00:07:39: Bitte!

00:07:39: Es war ja viel

00:07:40: aufwendiger früherer und komplizrierter.

00:07:46: Wir kennen ... wir kennen's gut, weil mein Vater das neue Haus kettet.

00:07:53: Da waren wir schon ein paar drin.

00:07:56: Also, wir sind da nicht mehr so.

00:08:00: Aber ich weiß von meinem Mann, dass der, wenn er staubig vom Feld ... Das war ja die Indianer Landwirtschaft.

00:08:10: Und wenn sie verstaubig vom Feld holen, komm' es hin.

00:08:14: Der ist immer mal zum Finger die Familie kaiser und

00:08:20: hinterbadet.".

00:08:22: Wenn wir jetzt

00:08:23: gerade beim Badens sind, Frau Alber

00:08:25: ... Wo haben Sie denn schwimmen gelernt?

00:08:28: Da auch nicht!

00:08:30: Ich kann halt

00:08:31: noch nicht schwimmen.

00:08:32: Okay, dann

00:08:33: die anderen Kinder, wo ich früher zum Schwimmen... In meiner Jugendzeit werden die Kinder in der Filz Schwämmer gelernt.

00:08:43: Und so ein Vater hat uns da nicht mehr gelassen, der hat immer Angst gehabt, dass alles

00:08:49: runtergeht.

00:08:49: Dass es zu gefährlich ist?

00:08:51: Ja,

00:08:52: also wir sind...

00:08:53: Deshalb

00:08:54: kann ich auch heute nicht schwimmen!

00:08:56: Aber das brauche er auch nicht mehr.

00:08:59: Das heißt jetzt

00:09:04: Freibad ist dann erst

00:09:07: ganz, ganz spät geworden.

00:09:08: Es hat später erst geblieben.

00:09:09: Ja, da waren wir schon frei radet.

00:09:12: Das erste Schwimmbad geballt.

00:09:15: Es war in der Kanalstrasse draußen und unterhalb vom Bierkeller.

00:09:20: So zu

00:09:21: Füße reinhängen?

00:09:22: In der Filz haben Sie das

00:09:23: dann mal gemacht später?

00:09:24: Doch, aber es ist ab und zu einander entwebbar.

00:09:27: Da war der Kanal von der Firma Udo.

00:09:31: Und hier sind wir am Rändemann angesessen und hat vieles ein bisschen nachgegeben oder auf die andere Seite empfiehlt's!

00:09:40: Ja.

00:09:41: Also die Schulkinder, die da ... Es sind meistens die Kinder aus der Stuttgarter Straße gemessen, weil den ich auch aus dem Recklernhändler duviel gestanden ist und die in meistens bloß eine Unterhose erkennt und einen Schutz drüber.

00:10:03: Auch alles olfach.

00:10:05: Einfach?

00:10:06: Da hat man nix vom Badejahr

00:10:08: zu.

00:10:09: Können Sie sich noch dran erinnern, wenn wir gerade schon bei der Filz sind?

00:10:15: An den Hochwasser

00:10:16: ist Ihnen da was im Gedächtnis geblieben.

00:10:19: Ja, ja die... also die Jahresmittejahreszahlung ist nicht so.

00:10:23: Das macht nix.

00:10:25: Aber... Also... Ich war ein Radebau-Macher in Ihrer Hinterhauptstraße gewohnt und da ist Wasser oft Straß rausgekommen.

00:10:38: Gibt es doch auch am jetzigen Südwestbankgebäude, also da wo die SüdWestbank Da ist doch am Eck die Markierung, wie hoch das Wasser mal

00:10:46: gestanden ist.

00:10:46: Ja.

00:10:48: Das war

00:10:49: ziemlich hoch?

00:10:50: Ja da ist das Zeichen, warum auch der Rathaus dran.

00:10:55: Wie hoch das Wassermann...

00:10:57: Ach dann ist es einfach mit

00:10:58: umgezogen.

00:10:59: Und wo

00:10:59: das rathausische Abbruch geworden wurde und erhin zu den Mauern geglaubt hat durch Südwestbank damals Nordmacht.

00:11:09: Und was

00:11:10: war das damals?

00:11:11: irgendwie?

00:11:12: Beengstimmendes Hochwasser?

00:11:14: Oder hat sie als

00:11:14: Kind ein kleines bisschen Spaß.

00:11:17: Ich weiß halt einmal, dass man von der Schule heimgeschickt wurde ist.

00:11:24: Da ist man natürlich gestaut und mir in der Wilhelmsstraße genommen.

00:11:32: Und da ist das Wasser schon, dass der Fuß gerade im Wasser gestanden ist.

00:11:38: Das war natürlich Schädel zum Holmlauf, wo Angst geht, dass es schlimm wird!

00:11:49: Aber es war schon immer schlecht.

00:11:52: Ihre Eltern hatten die Landwirtschaft?

00:11:55: Meine älteren nicht, nur ich.

00:11:58: Das meint man also, muss ich noch mal wie vorhin ratet ab mit dem Reichhaber-Alber von Dauern, aber in der Wirtschaft tätig.

00:12:12: Wenn man Haare gemacht hat das waren dann auch die Arbeiter wo wir gut lange können.

00:12:19: Kannst du das lernen,

00:12:20: vom Heul machen bis... Weiß ich nicht.

00:12:22: Träschen?

00:12:22: Was macht man da alles?

00:12:24: Ja, mein Schmelkevater hat ja eine Träschmaschine gehabt im Ort.

00:12:30: Der hat für die ganze Filgerung die, dahin ja die Baurohfe des Ojas und zwar so kleine Eckerlkette.

00:12:42: Und wenn sie das geändert haben in der Ernte, dann sind sie gleich vom Acker zur Trätschmaschine in die Hauptstraße gefahren und haben da ihre Garobbertrosche.

00:12:56: Und haben mit Heimbus und Glänzen noch ihren entmühlen Hort, aber da hat er ein Bild gesucht im Buch, weil mein Sohn, der hat einmal am Kenntl fest, der mal als Barbaosa auf dem Pferd im Fests Zug rüttelt.

00:13:18: Aber wir haben nichts gefunden in Schkoester!

00:13:20: Das ist sade, sade...

00:13:22: Ich war auch im großen Reichebach.

00:13:25: Ein Jahr nach Reichebacher.

00:13:28: Da bin ich geboren, da habe ich eine Entschuldung und hab mich auch dort verheiratet.

00:13:35: Also mit dem Reichebacken.

00:13:39: Und zwar mit einem Schulkamrat sogar.

00:13:44: Dann können Sie sich bestimmt auch noch

00:13:48: an den Herr Dr.

00:13:49: Klinker erinnern?

00:13:50: An den Arschenreichenbach der mit neunundzwanzig

00:13:53: Jahren ist Aber

00:13:54: ist ja eigentlich so an sich ganz nett, wenn man hier jetzt das

00:13:56: Bild anguckt.

00:13:57: Dann ist der Herr Dr.

00:13:58: Kleng mit dem Pferd, hat er dann Hausbesuche gemacht oder wie kann man sich das vorstellen?

00:14:03: Offenweiß

00:14:04: noch Rost weitergeritten.

00:14:06: Da hat keiner zwarte Zimmer voll sitzen mit Patienten und da ist auch etwas komisch vom Schurwahl, dass da was passiert ist oder dass man einfach einen Arzt braucht.

00:14:20: Und da ist der Dr.

00:14:21: Gleng verschwunden Und ich hab sich aufs Seilpferd gesetzt und bin schon bald zu.

00:14:28: Also schon bald sind du hoch,

00:14:32: gar nicht gut?

00:14:32: Ja,

00:14:33: hohe Gäre und bald man zwei Kinder und auch Hegel

00:14:36: und Hummus hat.

00:14:38: Und wo hat der Dr.

00:14:39: Glings seine

00:14:40: Praxis gehabt?

00:14:42: Auf dem Wismarckstraß.

00:14:46: Hat er quasi aufgehört und dann

00:14:48: wurde ... Ich glaube heute ist die Polizei drin!

00:14:52: in dem alten Klinghaus.

00:14:56: Ihre Schulfreude

00:14:57: damals, wie haben

00:14:58: Sie sich mit denen

00:14:59: verabredet?

00:15:00: Haben sie da einen Treffpunkt gehabt oder wo

00:15:03: haben sie mit ihnen... Ja, die haben alle nach der Strasse gewohnt!

00:15:07: Da ist man bald bei jemandem gekommen.

00:15:09: Wahrscheinlich sobald ein Kind draußen war,

00:15:12: ist

00:15:12: da noch jemand dazukommen und da ist noch jemand aus dem Haus rausgekommen.

00:15:15: Das ist praktisch vor jedem Haus oder zwei Staffel Drittgewässer.

00:15:22: Und da ist man morgens aus dem Haus gegangen, wenn er auf war.

00:15:26: Und dann ist man da und hat ihn mal gesessen... ...und dann sind sie so langsam alle gekommen.

00:15:32: Dann waren wir bei ihr und meinten, du gehst in die Straße!

00:15:40: Da haben sie dann draußen gespielt

00:15:42: bis ihre

00:15:42: Mutter oder Papa...

00:15:43: Da waren wir da draußen auf der Strasse... ...oder in deinem Hintergrundhaus.

00:15:50: Da ist ja bald hinter jedem Hause geblieben.

00:15:54: wo man sich halt auffallen

00:15:55: kann.

00:15:56: Da gab es einfach noch keine Stubenhocker, da gab's das Wort wahrscheinlich noch gar nicht Stuben-Hocker.

00:16:03: Da waren sie alle draußen wie sichs

00:16:04: gehört?

00:16:05: Und ich hab zwei besonderen Freunde in der Kette und ihnen.

00:16:10: die ist so alt wie ihr.

00:16:12: Die hat auch in der Bismarckstrasse gewohnt und sie selber mit älteren Enttübingern Und die ist ich in alle Ferien, die nach euch wach zum Obhauen zu daumen gekommen.

00:16:29: Und dann waren wir beieinander und war vor mir am Eck, wie Savif vom Doktor klingt.

00:16:36: Da hat er orem auch einen Bauern geholt.

00:16:40: Der hatte aber Engel in einem Hülpenkett und die ist immer auch nur

00:16:45: dazukommen.".

00:16:48: Irgendwas hatte was war

00:16:49: Luxus?

00:16:51: In der Familie.

00:16:53: Als er im Neiberhaus, da hat er den Bruder von meinem Vater gewohnt und da hat auch die Familie mit Kindern gekippt.

00:17:05: Und dann hat man sich sondags immer getroffen und hat miteinander entspaziert, ins Reicherbachtal händrig gemacht oder selbst nach dem Ausflug nach Hohe geirrt.

00:17:19: Zu den Großeltern ist man immer noch miteinander gegangen.

00:17:28: Und da hinten auf der Wiese sind damals die Gummireng, wo man so einander zugeworfen hat und das haben wir einmal in der Breikett und dann auf der Weise hier in Röhrbachtal gespielt.

00:17:45: Also die Familie untereinander.

00:17:49: Und beim Aufruhenweig Wir sind meine Eltern immer noch im Beladen.

00:17:56: In der Wirtschaft fahren wir in den Ulmer Stores vorbei, und da hat's immer nur eine Art Ecken.

00:18:04: Das haben wir gemisst und das war halt so etwas Extras.

00:18:09: Es hat es ja immer wieder schöner Sinn auch ... war.

00:18:15: Dann war das also immer was Besonderes!

00:18:21: Aber sonst hat es nicht viel.

00:18:23: Obwohl uns ist eigentlich gut gekommen.

00:18:31: Wir waren fünf Geschwister als Laudermädler und dann hat meine Mutter, die hatte also nach dem Kröger bis noch mal geschwangen worden Zwillen gerät und es wären zwei Buben gefeiert.

00:18:57: Die essen bald schon auf die Welt kommen und haben nicht überall.

00:19:02: Das ist ein Archviel, unterhaltung.

00:19:06: hat es einen Reicherbarer eigentlich da.

00:19:09: Später war's schon unan.

00:19:13: Zwei Kino in den Reicherbach geben.

00:19:16: Neuschreicherbach schon ein bisschen aufgewacht!

00:19:20: Und wo waren die Kinos?

00:19:22: Alles war da draußen, wo heute die Familie Lade wohnt.

00:19:28: Da waren Getränke, Herrn Blum in dem Haus und da ist noch kein Ohneinkommen dazu.

00:19:36: Und da waren doch Hauptstraße.

00:19:38: Und zwar da, wo Sticke Oberhalt vom Maisenhaus ... Die haben ja auch später in der Turmhalle Film vorgeführt wo man halt den ganzen

00:19:52: Flecken rücken kann.

00:19:54: Das war früher typisch oder besonders für Reichenbach?

00:19:57: Was

00:19:57: hat Reichenbach

00:19:58: früher ausgemacht?

00:20:00: Und wenn der Gesamtverein etwas geht, hat er festgestellt und so... das waren immer schön!

00:20:06: Und es waren immer da in der Hauptstrasse, wo früher Feuerwehr-Magazinen war.

00:20:14: Da war ein Tier ... Er gab dabei, wo man sich gut aufhalten kann und dahin immer die Festlern von deinen Vereinen stark gefunden.

00:20:30: Und das hat nachher alles weggekommen ist.

00:20:34: Wo es anders wurde ich, was abgrösser wurde ich.

00:20:38: Das hat halt noch ein Arzt gefehlt im Ort.

00:20:41: Ich wusste nicht gut, mein Vater war Prüfträger.

00:20:46: Die haben immer so einen Zweiräder-Karren mit riesengroßen Rädern und den Händseln ist aber schürbar.

00:20:57: Und wie dem Karrenhändsel ihre Päckler ausgeführt, was sie zum Verweilen getämpft und was mit einem Zug im Reich auch immer komisch war.

00:21:10: Da sind die Gänze eingesammelt worden... ...die Gänse, die es in diesem Ort gebaut hat!

00:21:18: Da ist jemand da gewesen, der die eingesammelt hat und ist noch mit ins Litzelbachtal.

00:21:26: Und da war der Gänzeckgarten, hat er mir gesagt.

00:21:33: Meine Mutter hat immer verzählt.

00:21:35: Ich habe meine Schwestern in Kenderwagen bis Markstrasse reingeschoben.

00:21:41: Und als ich ein Auto komme, dann habe ich den Wagenmittel auf das Strassland lassen.

00:21:48: Ich hab mehr in sich erhalten.

00:21:56: Das

00:22:02: ist doch nicht

00:22:06: gut.

00:22:07: Hat Ihnen das gefallen mit der Landwirtschaft?

00:22:09: Ja, das war schön überhaupt.

00:22:12: Wo man mal ausgesiedelt hat und damals hat man das angefangen mit einer Aussicht nach Elf.

00:22:19: Und dann sehen wir ja auch was und Flecken aus.

00:22:21: Wo sind Sie denn hin?

00:22:24: und am Ostweg draußen.

00:22:29: Die Familie Eberl hat ja weiter unten in der Alte Aegel-Oerststraße

00:22:35: gebaut,

00:22:37: und wir sind noch ein Stück weiter also im Ostweg.

00:22:40: Und da war dann der Bauernhof?

00:22:41: Ja.

00:22:43: Das heißt er war sehr viel größer,

00:22:48: haben sie

00:22:49: auch mehr zu tun!

00:22:50: Größer nicht, weil die Ereignisse ja auch nicht vergrößert.

00:22:55: Die Fiesern und wir sind viel da drüber auf der Hochdaufer Maragom haben hier viele Grundstücke gekämmt.

00:23:07: Da ist man von eurem Argo enteinander gekommen.

00:23:15: Da hat sich vieles abgewechselt in der Landwirtschaft!

00:23:21: Das war den Frühjahr mit dem Seier und der Kartoffel zu stecken.

00:23:25: Da hat das alles angefangen, dann ist so ein Theater durchgegangen.

00:23:30: Dann hat man Heirmüsse und dann ist die Ernte gekommen... Und dann wird die Kartoffele wieder raus im Boot herausholen!

00:23:40: Kann man sich auch alles so gerne vorstellen?

00:23:42: Das war ja richtige Handarbeit zum Beispiel.

00:23:45: In der Zeit wo noch die Schlepper ... hat der Bauraum einen Schlepperweis zu können.

00:23:54: Da ist er auch leichter geworden, dann hat man Maschinen dazu kaufen können wo ich noch da bald schon ein bisschen erleichtert finde.

00:24:06: und selbst im Stall als Melkmaschine gebe ich mir alles besser.

00:24:11: Heute gibt es Roboter einfach so Melkrobottern alles möglichen?

00:24:15: Ein

00:24:16: Roboter im Reckett aber nur eine Melkmaschine!

00:24:20: Und gibt es jetzt noch eine

00:24:26: Schulkameradin?

00:24:28: Ja, ich habe noch eine Schulkameradine.

00:24:31: Die ist ein Jahr älter als ich und lebt im Haar im

00:24:37: Bläuer.

00:24:38: Das ist schon auch was Besonderes, wenn man das mit Hunden noch sagen kann, dass

00:24:43: man eine Schulkammeradin hat!

00:24:45: Besuchen Sie die noch ab und

00:24:46: an?!

00:24:47: Ja, aber es

00:24:48: ist ohweilig her jetzt, dass wir bei Ihrer Wart... ...die hätte vielleicht Auch noch ein bisschen mehr.

00:24:55: Die hat immer gesagt, wenn es gerade am Frühjahr gegangen ist

00:25:00: und man hat was gesprochen, dann hat sie

00:25:02: oft sagen können zu mir, das musst auch du auch noch wissen!

00:25:10: Sind jetzt hundert

00:25:10: Jahre.

00:25:12: Was macht

00:25:12: denn ein glückliches Leben

00:25:17: aus?

00:25:17: Eigentlich, wenn ich mich so zurückdenke, ist mir das eigentlich von Anfang an... Von meiner Geburt her war ich immer in einer guten Familie.

00:25:33: Bei den Großeltern war ich gut aufgehoben, bei den Eltern auch noch erauert und in meiner Ehe da kann man mir auch nicht beklagen also überreimte Himmelsfrieden.

00:25:49: Wie schafft man es hundert Jahre alt zu

00:25:53: werden?

00:25:54: Das haben

00:25:54: wir schon viele eingefragt, aber da konnte ich keine Reden geben.

00:25:58: Da waren ein paar Wochen einmal im Krankenhaus der Arzt damals.

00:26:07: Der hat gesagt, dass er eine Schwesterin

00:26:11: dabei war

00:26:11: bei der Behandlung und gesagt, nach Reichenbach muss man gehen, dann wird gleich

00:26:17: alles.

00:26:17: Wir sind wahnsinnig dankbar, dass Sie das heute mit uns gemacht

00:26:24: haben und den

00:26:25: Mut hatten, mit uns dem Podcast aufzunehmen.

00:26:28: Vielen vielen Dank

00:26:29: fürs Kommen!

00:26:30: Und ich bin sehr sehr beeindruckt was Reichenbach wie sich verändert hat, was es damals zu bieten

00:26:36: hatte und einfach

00:26:37: auch was sie in den hundert Jahren in ihrem Leben erlebt

00:26:40: haben.

00:26:41: Ja Ina?

00:26:41: Ich schließe mich da an.

00:26:43: Also, da gab es doch den einen oder anderen Gänsehauten bei mir.

00:26:47: Wenn man dann einfach zu den Bildern doch eine ganz andere, was heißt andere?

00:26:50: Eine persönliche Geschichte dazu erzählt bekommt...

00:26:55: Ja!

00:26:56: Er rührt einen doch sehr.

00:26:57: also Frau Alba

00:26:58: von Herzen

00:26:59: vielen vielen lieben Dank und

00:27:01: ich hoffe dass ihr noch bist ne?

00:27:03: Auf jeden Fall auf jeden

00:27:05: Fall vielen liebend Dank.

00:27:11: Neue Fragen, Menschen die Geschichten tragen Reichenbach hier lebt der Tag.

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